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  Bürgerentscheid am 13. April: Hier geht`s zur Fragestellung + Stimmempfehlung  
       
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    Offener Brief des Vertretungsberechtigten der BI und Denkmalpflegers Adolf Nitsch:  
    Liebe Düsseldorfer Denkmalfreunde,

zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen treten wir als Teil einer Bürgerinitiative an gegen die Übermacht der Stadtverwaltung, weil wir nicht damit einverstanden sind, in welcher Weise die Gartenstadt Düsseldorf mit Denkmalen umgeht, die wir Maximilian Friedrich Weyhe zu verdanken haben.

Hat M.F. Weyhe seinerzeit aus der entfestigten Stadt Düsseldorf ein Gartenparadies geschaffen, so soll nunmehr der gleiche Bereich, umgestaltet zu einem System von Straßentunneln und Rampen, eine erneute Verfestigung erfahren.
Die ganz anders geartete Ausgangssituation beim Rheinufertunnel lässt keinen Vergleich mit der Stadtmittte-Situation zu, wie Tunnelexperte Waaser und andere Verkehrsfachleute bestätigen. Hohe und dichte Baublöcke werden die Landskrone verschatten.
Generell erscheint uns die Behandlung denkmalpflegerischer Fragen bisher als sehr vereinfachend, gemessen an dem großen Interesse, dass an den Tagen des Offenen Denkmals von den Düsseldorfern bisher entgegengebracht wurde. Es befremdet auch, das Denkmal Königsallee neuerdings als Kulisse für Autorennen zu nutzen.
Uns stört am meisten, dass versucht wird, mit der isoliert vorgezogenen Bebauung am Jan-Wellem-Platz durch Privatbauten mit kommerzieller Nutzung Fakten zu schaffen, ohne zuvor einen Rahmenplan für das gesamte Areal mit seinen vielen Baudenkmalen (Hofgarten und Ensembles der Nachkriegsarchitektur) zu entwickeln und öffentlich diskutieren zu lassen.

JA heißt für uns: Verbleib in städtischen Besitz und Denkpause für andere Zielsetzungen und Prioritäten durch baldigen städtebaulichen Wettbewerb (wie bereits seit Jahren gefordert).

Mit großer Freude sehen wir das Interesse der jungen Planer und erhoffen uns viele nützliche Anregungen für diesen Zentralpunkt der Düsseldorfer Stadtentwicklung.

Für den Rheinischen Verein, Regionalverband Düsseldorf

Adolf Nitsch
 
       
    Leserbrief: Jochen Kuhn  
    In der Samstags-Ausgabe vom 22.03.08 gab einen Artikel zur CDU-Kampagne, die sich mit dem Bürgerentscheid zum Kö-Bogen am 13.04.08 befasste... mehr lesen >>>  
       
  vom 23.03.2008 Blog: rainersacht  
    Herr Rainer Bartel hat auf seiner Internetseite einen absolut lesenwerten Artikel über die Entwicklung der Kö-Bogen-Planung von ihren Anfängen bis heute zusammengefasst. Wer sich einen schnellen Überblick verschaffen möchte, ist hier bestens aufgehobenen!  
       
    Neues aus der Zeitung  
       
  vom 11.04.2008 Artikel aus RP  
   

"Bürgerinitiative hofft auf einen Sieg"

 
       
  vom 09.04.2008 Artikel aus NRZ/Der Westen zum Bürgerentscheid Jan-Wellem-Platz  
    Unter dem Titel "Reich, aber provinziell" fasst Frank Preuss sehr aufschlussreich über den den Umweg einer FAZ-Städteuntersuchung die Problematik der vorliegenden städtischen Planung zusammen. Der Beitrag schließt folgendermaßen:
„Jochen Kuhn, der einst bei Schneider-Esleben das legendäre „Mannesmannhaus” am Rheinufer plante, fordert stellvertretend für viele einen architektonischen Hingucker an dieser Stelle und erinnert an die Gehry Bauten, aber auch an Historisches wie das Wilhelm-Marx-Haus, Deutschlands erstes Hochhaus oder das Dreischeibenhaus hinter dem Jan-Wellem-Platz. „Hamburg baut die Elbphilharmonie, darüber redet man in Europa”, erinnert Hartmut Miksch, Präsident der Architektenkammer, „und wir wollen so einen Zweckbau?”
Das kann in der Tat niemand wollen. Außer den Lästermäulern des FAZ-Feuilletons.

Was ist da noch hinzuzusetzen?
 
       
  vom 08.04.2008 Artikel aus NRZ/Der Westen zum Bürgerentscheid Jan-Wellem-Platz  
    Unter dem Titel "Um die Zukunf der Innenstadt geht's" erinnert NRZ/Der Westen daran, dass es um weitaus mehr als nur um den Verkauf des Jan-Wellem-Platzes geht und die Arbeit der Initiative nicht mit dem Bürgerentscheid enden wird.  
       
  vom 05.04.2008 Artikel aus RP zum Bürgerentscheid Jan-Wellem-Platz  
    Unter dem Titel "Neue Ideen für den Kö-Bogen" Zeigt RP-Online, dass es der Bürgerinitiative um weitaus mehr als um eine bloße Verweigerungshaltung geht. Sie widerlegt die These von CDU und FDP, die Initiative wolle den Stillstand.  
       
  vom 04.04.2008 Artikel aus NRZ/Der Westen zum Bürgerentscheid Jan-Wellem-Platz  
    Unter dem Titel "Kein Grund zur Eile" Berichtet die NRZ/Der Westen zum Bürgerentscheid und zu den Mängeln der bisherigen Planung, obgleich Makler Aengevelt gegen Ende des Beitrages einem Irrtum unterliegt - schließlich sind einige der von ihm erwähnten Beschlüsse noch nicht gefasst bzw. durchaus rückgängig zu machen.  
       
  vom 01.04.2008 Artikel aus WZ zum Bürgerentscheid Jan-Wellem-Platz  
    Unter dem Titel "Bürgerentscheid: Soll die Stadt verkaufen oder nicht?" hat die WZ viele Informationen rund um den Bürgerentscheid übersichtlich zusammengefasst...  
       
  vom 07.03.2008 NRZ  
    "Kein Bürgerbegehren ohne Schikane!"  
       
  vom 08.02.2008 RP.ONLINE  
    "Weiche für Projekt stellen - Bürgerentscheid zu Kö-Bogen"  
       
  vom 07.02.2008 RP.ONLINE  
    Artikel aus WZ und NRZ zum Bürgerentscheid  
    Hier geht's zu einer Artikelsammlung (PDF)  
       
    Artikel aus der Rheinischen Post  
    Hier geht's zu einer Artikelsammlung (PDF)  
       
  vom 07.03.2008 NRZ  
    "Kein Bürgerbegehren ohne Schikane!"  
       
  vom 08.02.2008 RP.ONLINE  
    "Weiche für Projekt stellen - Bürgerentscheid zu Kö-Bogen"  
       
  vom 07.02.2008 RP.ONLINE  
    "Kö-Bogen: Ein Bündnis der Gegener"  
       
  vom 31.01.2008 RP.ONLINE  
    "Vorbereitungen laufen - Bürgerentscheid zum Kö-Bogen"  
       
  vom 21.01.2008 RP.ONLINE  
    "Pläne und Konzepte - Forum Kö-Bogen will mehr als Bürobauten"  
       
  vom 17.11.2007 WZ newsline  
    "Bürger wollen Kö-Bogen stoppen"  
       
    im Internet  
       
    Forum zur Stadtplanung für Düsseldorfer/Innen  
    forum kö-bogen  
       
    Künstler für den Erhalt des Tausendfüßlers  
    MITOHNE  
       
    Volksinitiative "Mehr Demokratie beim Wählen"  
    Mehr Demokratie in NRW!